Herzlich willkommen bei Herchenhund, ihrer Hundeschule im Wendland!
Ab und zu werde ich gefragt, wozu man eigentlich eine Hundeschule braucht. Früher gabs die schließlich auch nicht und man ist ja am Ende mit den Hunden auch irgendwie klar gekommen.
Die Situation hat sich heutzutage allerdings nicht unwesentlich verändert. Viele Hundebesitzer möchten ihren Hund nicht nur zuhause lassen. Er muss also lernen, mit fremden Situationen, Menschen, Tieren und anderen Hunden zurecht zu kommen. Das Spektrum der Begleithunde ist stark angewachsen. Neben hochspezialisierten Gebrauchshundrassen findet man exotische Exemplare oder auch Hunde aus ungünstigen Haltungsbedingungen, die jeweils spezielle Anforderungen an den Erzieher oder die Haltung stellen. Viele neue (oder auch nur wieder aufgefrischte) Erziehungs- und Trainingsmethoden erreichen oft mehr Verunsicherung als Klarheit in der Hundeerziehung. Auch das deutlich angestiegene Bewusstsein für Tierschutz sorgt für kritische Auseinandersetzungen mit einigen der althergebrachten Praktiken. Nicht zuletzt ist die Toleranz für Fehlverhalten des Hundes in der Umwelt in den letzten Jahren erheblich gesunken.
Natürlich kann jeder seinen Hund selbst erziehen und mit ihm mögliche Problemsituationen meistern, so wie auch jeder prinzipiell sein Auto selbst reparieren oder sein Haus bauen kann. Aber wenn man an einer Stelle nicht weiter kommt oder etwas schneller und mit weniger grauen Haaren zum Ziel kommen möchte, kann man eben auch zu einem guten Hundetrainer gehen.
Was erwartet Sie, wenn sie zu mir ins Training kommen?
Als erstes werde ich Ihnen erzählen, was Sie alles falsch gemacht haben mit ihrem Hund. Dann noch kurz, warum sie diesen Hund eigentlich gar nicht haben sollten und als letztes, wie Sie es dank meiner Hilfe und einer umfassenden Veränderung ihrer Persönlichkeit noch so gerade eben schaffen können, ein halbwegs passabler Hundeführer zu werden. Nach jahrelangem Training werden sie dann im Gleichschritt mit den anderen Hundeführern mit dem Hund am Knie aus meiner Schule marschieren können.
Falls es das ist, was Sie befürchten, kann ich Sie beruhigen. So wird es nicht ablaufen. Mensch-Hund-Beziehungen sind eine individuelle Sache und das ist auch gut so. Jeder kann und darf für sich selbst entscheiden, wie seine Beziehung zu seinem Hund gestaltet ist. Ob Sie ihre Hunde auf die Couch oder ins Bett lassen oder sie vom Tisch füttern sagt nichts darüber aus, ob ihr Hund gut erzogen ist oder nicht. Entscheidend ist, ob Sie und ihr Hund miteinander glücklich sind und auch mit ihrer Umwelt in angemessener Weise zurecht kommen. Woran Sie mit meiner Hilfe arbeiten können ist nicht, dass ihr Hund den lieben langen Tag nicht ohne Kommando aus seiner Ecke aufstehen darf. Wir arbeiten an den Problemen, die sich in ihrem Zusammenleben ergeben. Um ein Problemverhalten zu ändern, kann es vorübergehend sinnvoll sein, dem Hund Privilegien zu entziehen. Das bedeutet aber nicht, dass sie prinzipiell darauf verzichten müssen, mit ihrem Hund so zusammen zu leben, wie sie das möchten.

Ich habe mir viel Mühe damit gemacht, Ihnen auf diesen Internet-Seiten etwas über mich, meine Überzeugungen und Trainingsansätze zu erzählen. Schließlich möchten Sie sich vermutlich vor einem Besuch ein Bild davon machen, was sie bei mir erwarten können.
Aber bitte bedenken Sie auch, dass Papier (und damit auch Internetseiten) geduldig sind. Ich könnte ihnen mit größter Überzeugungskraft ebenso schildern, dass das Ergebnis eines Hundetrainings ausschließlich von der Auswahl der Farben der Trainingsbekleidung oder des Halsbandes abhängt. Wenn Sie wirklich wissen möchten, was an meinen Ausführungen dran ist, besuchen Sie mich und machen sich selbst ein Bild von dem, was das Resultat meines Ansatzes ist. Denn was Sie interessiert ist ja vermutlich nicht, ob ich ihnen nur sagen kann dass es funktioniert …